Um eine Sprache leicht erlernen zu können, muss diese nicht nur gehört und gesprochen, sondern auch intensiv gelebt werden. Nirgendwo gelingt dies leichter, als unter Muttersprachlern.
Vorbereitung ist das A und O
Vor dem Antritt einer Sprachreise, sollten Sie sich, soweit es Ihnen möglich ist, mit der zu lernenden Sprache vertraut machen. Je mehr Sie bereits beim Antreten der Reise wissen, desto mehr können Sie auf diesem Wissenstands aufbauen und ihn erweitern. Müssen erst noch grundlegende Vokabeln oder die Grammatik gelernt werden, hemmt dies den Lernprozess und das Sprachverstehen. Um Ihre Fähigkeiten zu verbessern, verwenden Sie Lernprogramme auf CD-Rom, Sprachkurse auf CD oder aber auch Schulbücher. Zusätzliche Hilfe kann das Internet bieten. Hier können Sie sich beispielsweise eine Kinderzeitung heraussuchen, die sie täglich lesen sollten. Als Faustformel gilt: Je mehr Sie bereits wissen, desto mehr werden Sie lernen. Auch wenn eine Sprachreise von mehreren Wochen als recht lang erscheint – in denen meisten Fällen vergeht die Zeit wie im Fluge. Planen Sie aus diesem Grund bereits zuvor sorgfältig, welche Sehenswürdigkeiten Sie besuchen, welches Essen Sie gerne einmal probieren möchten und was Ihnen sonst noch am Herzen liegt. Nur mit einer Liste als kleine Orientierungshilfe, können Sie sicher sein, auf Ihrer Sprachreise all das zu erleben, was Ihnen wichtig ist. Sollten Sie nicht wissen, welche Möglichkeiten Ihnen die Stadt, in der Sie wohnen werden, bietet, so besorgen Sie sich zuvor einen passenden Reiseführer.
Fotos und Gastgeschenke als Eisbrecher
Nehmen Sie Fotos und private Gegenstände mit. Diese sind bedeutend interessanter, als die Schulbücher, die es zu pauken gilt und bringen Sie sehr schnell mit Ihrer Gastfamilie, den anderen Klassenkameraden oder aber WG-Mitgliedern in Kontakt. Durch die bildliche Darstellung fällt es zudem leichter, bei eventuell auftretenden Sprachproblemen anhand von Gestiken und Zeigen zu vermitteln, was gerne gesagt werden würde. Auch sollten Sie nicht das Geschenk für Ihre Gastfamilie vergessen! Für Kinder eignet sich meist ein Bilderbuch, das möglichst sprachneutral ist oder aber leicht verständliche Vokabeln enthält. Die Gastgeber wiederum sollten mit etwas Speziellem aus der eigenen Heimat überrascht werden. Dies bricht nicht nur das anfängliche Eis, sondern verhilft auch zu einem guten, ersten Gesprächseinstieg, indem beispielsweise dem Kind das Buch gezeigt oder aber die Herkunft der Spezialitäten erklärt wird. Erkundigen Sie sich ruhig, ob Sie bereits vor Antritt der Sprachreise mit der Gastfamilie Kontakt aufnehmen können. Dies ermöglicht ein erstes “Beschnuppern” und Sie können sich ein besseres Bild davon machen, mit welchem Geschenk Sie die Gastgeber erfreuen können.
Machen Sie sich mit dem Land vertraut
Bevor Sie eine Sprachreise antreten, sollten Sie sich mit den Gewohnheiten und Gesetzeslagen des jeweiligen Landes vertraut machen. Vieles, was in Deutschland als normal und selbstverständlich angesehen wird, kann in einem anderen Land als unhöflich oder gar sittenwidrig beurteilt werden. Besonders wenn Sie in exotische Länder fahren, die fernab des Europäischen Raums liegen, sollten Sie sich intensiv mit den dort geltenden Gesetzen vertraut machen.
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